Systemische Sexualtherapie
Sexualität ist ein sensibler Bereich. Viele Paare und Einzelpersonen tragen Unsicherheiten, Scham oder Enttäuschung lange mit sich herum, bevor sie darüber sprechen. Sexualität ist kein isoliertes Thema. Sie ist eingebettet in Beziehung, Biografie, Selbstwert und Kommunikation. Genau hier setzt die systemische Sexualtherapie an.
Vielleicht erkennen Sie sich in einem dieser Gedanken wieder:
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„Früher war da mehr Nähe – was ist passiert?“
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„Wir funktionieren gut im Alltag, aber körperlich fühlen wir uns fremd.“
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„Ich habe Lust – meine Beziehungsperson nicht. Oder umgekehrt.“
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„Sex ist für mich mit Druck, Angst oder Schuld verbunden.“
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„Ich weiß selbst nicht genau, was ich will."
„Begehren lebt von Differenz.“
Ulrich Clement
Dieses Verständnis ist zentral: Nähe und Eigenständigkeit, Vertrautheit und Spannung – Sexualität bewegt sich immer zwischen diesen Polen. Probleme entstehen oft dort, wo diese Dynamik aus dem Gleichgewicht gerät.
Was bedeutet systemische Sexualtherapie?
Systemisch zu arbeiten heißt:
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Wir betrachten Sexualität nicht isoliert, sondern im Kontext Ihrer Beziehung und Lebensgeschichte.
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Wir suchen nicht nach „Schuldigen“, sondern nach Mustern.
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Wir gehen davon aus, dass jedes sexuelle Symptom einen Sinn im Beziehungssystem hat.
Es geht nicht darum, „Techniken“ zu vermitteln oder Leistung zu optimieren. Es geht darum, zu verstehen, was die Muster einzelner Menschen sowie die Wechselwirkungen in zwischenmenschlichen Beziehungen sind– emotional, körperlich und kommunikativ. Informationen zum Ablauf und den Kosten finden Sie hier.
Wobei ich Sie begleite
In der Paararbeit
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Unterschiedliches Lustempfinden
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Rückzug oder Vermeidung von Sexualität
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Konflikte rund um Initiierung und Zurückweisung
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Affären oder Vertrauensbrüche
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Wiederkehrende Streitmuster mit sexueller Distanz
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Wunsch nach mehr Lebendigkeit und Intimität
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Übergänge wie Elternschaft, Krankheit oder Lebensveränderungen
In der Einzeltherapie
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Schwierigkeiten, eigene Wünsche zu spüren oder zu äußern
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Scham, Leistungsdruck oder Versagensängste
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Erektions- oder Orgasmusschwierigkeiten
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Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
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Auswirkungen früherer Erfahrungen auf das aktuelle Erleben
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Fragen zur sexuellen Identität oder Orientierung
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Selbstwertthemen im Zusammenhang mit Sexualität
Wie ich arbeite
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Klärende Gespräche über Ihre individuelle Situation
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Analyse der zugrunde liegenden Beziehungsdynamiken
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Reflexion biografischer Prägungen
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Konkrete Impulse für neue Erfahrungen im Alltag
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Übungen zur Förderung von Kommunikation und emotionaler Sicherheit
Sexualtherapie bedeutet nicht, intime Details auszubreiten, wenn Sie das nicht möchten. Tempo und Tiefe bestimmen Sie.
Genauere Informationen zu meiner Arbeitsweise finden Sie hier.
Für wen ist Sexualtherapie sinnvoll?
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Für Paare, die ihre sexuelle Beziehung wieder lebendig gestalten möchten
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Für Menschen, die sich selbst besser verstehen wollen
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Für Personen, die unter anhaltendem Leidensdruck leiden
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Für alle, die merken: „Alleine kommen wir hier nicht weiter.“

